Grillen im Park – das war der Plan. Ein Ausflug ins “Mein Haus am See” wurde es dann. Wir JuLis aus CWS und FKN luden ein, um gemeinsam den Sommer zu feiern.

Trotz Regens und kühlen Temperaturen konnten wir etwa 30 Freunde aus nahezu allen Berliner Bezirken begrüßen.

Es war ein Wiedersehen zum Ende der Sommerpause, auf das wir mit allerlei Getränken anstießen. Vom Haus gab’s noch eine Bowle, die es in sich hatte.

Vielen Dank Euch allen, die Ihr den Weg nach Mitte fandet!

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Die Sonne schien durch die Panoramafenster als wir uns um den großen Konferenztisch sammelten. Einen Blick auf den Reichstag und die Spree werfend schmunzelten wir über die scheinbare Ironie. Hier oben in den heiligen Hallen der FDP-Bundestagsfraktion schien die Schlechtwetterlage unserer Mutterpartei noch nicht Einzug gehalten zu haben. Doch dieser Eindruck täuschte.

Dr. Martin Lindner, Bundestagsabgeordneter der FDP, begrüßte uns am Abend des 24. August und sprach offen und ehrlich die Problematiken an.  So hatten wir im Dialog Gelegenheit, Fragen zur Finanzpolitik und der Stimmungslage in der Koalition zu stellen.

Doch am brennendsten interessierten uns Erklärungen und Lösungsansätze zu dem so gravierenden Umfragetief der Liberalen. Dies war somit Kernelement seines Vortrags und unserer gemeinsamen Diskussion. Über missverstanden Äußerungen bis hin zu schlecht verkauften Koalitionsverträgen zeigte Dr. Lindner Antworten auf, um zu guter Letzt erwartungsvolle Prognosen zu wagen.

Anschließend führte uns der Weg zum Plenarsaal, in dem wir mit weiteren Besuchern aus ganz Deutschland einer Frage-Antwort-Runde zur Geschichte und Aufgabe des Bundestages beiwohnen durften.

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Inhaltlich beschäftigten wir uns auf der Mitgliederversammlung am Dienstag mit einem Satzungsänderungsantrag  sowie einem Antrag zum Thema: soziales Unternehmertum durch das Land Berlin fördern.

Vorneweg besprachen wir Termine und Aktionen. Unter anderem stellte Felix Laurich aus Steglitz-Zehlendorf die Aktion der Berliner FDP vor, zum Schulanfang an Berliner Schulen Giveaways an die ganz Kleinen zu verteilen. Unter dem Motto “Aller Anfang ist süß” sollte den Erstklässlern der Einstieg versüßt und gleichzeitig ein Zeichen unsererseits gesetzt werden.

Weiterfolgend kam die Idee einer neuen Flyer-Gestaltung auf. Dieser soll eine Vorstellung der liberalen Ideen, sowie einen Einblick in unsere Arbeit als politische Jugendorganisation bieten und somit als Werbe- und Informationsmittel auf unseren Straßen verteilt werden. Eine gute Idee, die bei den nächsten Treffen ausgearbeitet wird.

Das Hauptaugenmerk lag anschließend auf der Antragsberatung. Der Satzungsänderungsantrag beschäftigte sich mit einer Begrenzung der Beisitzerzahl, nachdem diese bisher uneingeschränkt vorlag und zu einigen Diskussionen führte.

Weiterfolgend setzten wir uns mit dem Antrag zum Wirtschaftsthema auseinander. Lange wurde hierbei das pro und contra die Finanzierung ausdiskutiert. Doch die Grundidee des Konzeptes – die Errichtung eines Fonds für soziale Innovation – fand schlussendlich deutliche Zustimmung. Beide Anträge wurden angenommen.

Noch 12 Monate bis zur Abgeortnetenhauswahl 2011 in Berlin, und die FDP liegt bei 5% in den Umfragen: Geht da noch was?

Darüber, und über ureigene Berliner Themen möchten wir am 06. September ab 19:00 Uhr mit dem Vorsitzenden der Berliner FDP, Christoph Meyer, diskutieren.

Wir begrüßen ihn und Euch im Rathaus Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 4, Raum 1141.

Ganz gespannt sind wir über Meyers Strategie zum Wahlkampf. Und natürlich werden auch die inhaltlichen Themen – allen voran Bildung und Wirtschaftspolitik – nicht zu kurz kommen. Schaut also zahlreich vorbei!

Christoph ist Alt-JuLi, noch dazu aus Charlottenburg-Wilmersdof und Spandau. Daher freuen wir uns ganz besonders, ihn bei uns im Bezirk begrüßen zu dürfen.

Bildquelle: "sannewanne", Flickr

In Berlin hat heute der Schulalltag begonnen – Anlass für eine Reflexion zur aktuellen Schuldebatte. Dieser Artikel erscheint in verkürzter Form auch im kommenden Juliversum.

Es gibt eine Geschichte, die beginnt so: Das Lügen wurde nie erfunden, die ganze Welt ist ehrlich bis aufs Mark. Und damit auch brutal. Schon Kinder werden als Versager oder Sieger klassifiziert, Makel tragen sie nicht nur mit sich herum, sie werden auch ständig darauf angesprochen. „Ich liebe dich zwar, wünschte aber eine klügere Tochter zur Welt gebracht zu haben“, könnte die Mutter ihrer fünfjährigen, etwas tollpatschigen Tochter an den Kopf werfen. Einfach so. Weil es ihr gerade in den Sinn kam. Das Innerste wird nach außen gekehrt, und gerade deshalb bleibt kein Platz zum Menschsein: Man ist gemein zueinander und findet sich damit ab.

Die Schule ist ein ähnlicher Ort. Von Beginn an gibt es die „Guten“ und die „Schwächeren“, die „Braven“ und die „Chaotischen“. Noten sind die Key Performance Indicators, der Betrieb Schule steuert damit, was mit den Kindern geschieht: Die einen werden mit zehn oder zwölf in die Hauptschule abgeschoben, die anderen dürfen schon mal vom unbeschwerten Studentenleben träumen.

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