Auf der Mitgliederversammlung vom 14. April wurde folgender Antrag beschlossen:

Die Jungen Liberalen Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau fordern den Landesverband  auf das Projekt Berlin 2020 auf den Prüfstand zu stellen. Prüfsteine sollten unter anderem sein:
  • Fortschritt der AGs im Projektverlaufsplan (Dokumentation, Sammlung der Ergebnisse)
  • Unterstützung der AGs durch den Landesverband (Infrastruktureller Art – Homepage – Termine – Newsletter)

Bei Fortführung fordern wir:

  • AG Termine sollen nicht nur auf Facebook veröffentlicht werden.
  • AGs sollen auf der Homepage ein Bereiche bekommen in denen sie über den Verlauf des Projekts/der AG bloggen können
  • Neumitgliedern ist die Existenz der Projekt-AGs sowie AG-Leiter und ggf. ihrer Termine sofort mitzuteilen. Die sollte wenn möglich direkt durch E-Mail-Benachrichtigung erfolgen.

Bei Einstellung fordern wir:

  • Überführung der AGs in den LFA
  • Der LFA erhält einen Bereich auf der Homepage auf der über den aktuellen Verlauf gebloggt wird.

Auf der Mitgliederversammlung vom 15.Februar wurde folgender Antrag beschlossen:
Die Jungen Liberalen CWS fordern von der Berliner Landesregierung mehr Transparenz zum S-Bahn Chaos des Jahres 2010. Eine unabhängige Kommission soll die Vorgänge prüfen und der Öffentlichkeit einen Bericht über die Hintergründe der Fehlentwicklungen vorlegen. Diese soll gleichzeitig einen Präventionsplan einfordern, um einem weiteren S-Bahn Chaos 2011 rechtzeitig entgegen zu wirken.

Die einfache Feststellung, dass viele Schulabgänger nicht den Anforderungen des Arbeitsmarkts genügen, war 2007 der Startpunkt für Joblinge: Die Initiative hilft Schulabgängern, fit zu werden für die Ausbildung. Das Konzept fußt auf den zwei Säulen Praxisbezug und persönliche Betreuung.

Ein Joblinge-Programm dauert sechs Monate. In dieser Zeit lernen die Jugendlichen vor allem, sich in der beruflichen Praxis zurechtzufinden. Einer Orientierungs- und Praktikumsphase schließen sich drei Monate Arbeitseinsatz an. Nach dieser Bewährungsprobe erhalten die Joblinge einen festen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. In der gesamten Betreuungsphase steht ihnen ein persönlicher Mentor zur Seite. Jährlich sollen sich so bis zu 80 Jugendliche eine echte Chance erarbeiten.

Das Projekt wurde von Boston Consulting Group (BCG), einer Unternehmensberatung, sowie der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG ins Leben gerufen. Nach zwei Standorten in Bayern eröffnete im Juni 2010 auch eine Dependance in Berlin; weitere Niederlassungen in Leipzig und Frankfurt am Main sind geplant. In der Hauptstadt wurden bereits über 30 Unternehmen gewonnen, die Praktika und Ausbildungsplätze bereitstellen. Die operative Geschäftstätigkeit wird von staatlicher Stelle mitfinanziert, weitere Unterstützung kommt von den Initiatoren sowie Partnerunternehmen wie KPMG oder Hogan Lovells.

Auf unserer Tagung Apropos Bildung am 22. Oktober wird Andrea Pohl der Berliner Joblinge gAG das Projekt vorstellen und für Fragen bereitstehen.