“Apropos Bildung” ist vorbei. Das Fazit: spannende und kontrovers geführte Diskussionen auf hohem Niveau, zufriedene Teilnehmer, viele neue Ideen. Und hier sind die Impressionen dazu.
Ein ausführlicher Bericht folgt morgen in den nächsten Tagen!
“Apropos Bildung” ist vorbei. Das Fazit: spannende und kontrovers geführte Diskussionen auf hohem Niveau, zufriedene Teilnehmer, viele neue Ideen. Und hier sind die Impressionen dazu.
Ein ausführlicher Bericht folgt morgen in den nächsten Tagen!
Noch zwei Tage bis zu Apropos Bildung, hier die letzten Infos:
Reinickendorf sucht den Superlehrer! Und die JuLis Nordberlin stehen dahinter!
Gehst Du in Reinickendorf zur Schule? Kennst Du Lehrer aus Reinickendorf? Dann trage Deinen Superlehrer hier ein: http://reinickendorf-superlehrer.de/!
Unter allen Teilnehmern wird ein Abendessen mit Mieke Senftleben verlost, außerdem gehen zehn Kinogutscheine an glückliche Gewinner!
Nach der Nominierungsphase, die noch bis zum 21. November andauert, stellen sich die beliebtesten zehn Lehrer/innen mit ihrer Klasse per Video- oder anderer Botschaft vor. Ab dem 13. Dezember kann jeder abstimmen. Am 21. Janaur schließlich werden die Gewinner bekannt gegeben: Reinickendorfs Superlehrer!
An alle JuLis: Unsere Kollegen aus Nordberlin benötigen Unterstützung, um die Aktion noch bekannter zu machen. Bitte meldet Euch bei alex@julis-nordberlin.de!
Natürlich: Wir alle sind Experten, wenn es um Bildung geht. Schließlich spüren wir alltäglich die Konsequenzen der Berliner Bildungspolitik – an der Schulbank, im Hörsaal und im ständigen Kampf um bessere Betreuung. Oder aber wir haben das alles in bester Erinnerung.
Nur: Es gibt auch rechts und links der uns persönlich bekannten Pfade eine Menge Möglichkeiten, die wir bestenfalls aus Berichten kennen. Abitur mit 30? Ausbildung ohne Schulabschluss? Das alles geht! Wie, werden wir auf der Tagung “Apropos Bildung” am 22. Oktober beleuchten.
Darüber hinaus debattieren zwei Experten ihres Fachs über Sinn und Unsinn der Gemeinschaftsschule; wir werfen einen Blick in die Situation von Auszubildenden und fragen, wieso gerade sie eine große Zukunft vor sich haben; und in Workshops erarbeiten wir einen 10-Punkte-Plan für den Bildungsstandort Berlin. Das Programm gibt’s auch als PDF!
Und alles in drei Stunden, mit sechs Experten und in sechs Panels. Uns wird sicher nicht langweilig! (Programmübersicht nach dem Sprung.)
Update: Der Vortrag “Unternehmen machen Schule” muss leider entfallen. Damit steht um 13.30 Uhr nur noch der Workshop “Berlin – Bildungsstandort Nr. 1″ zur Verfügung.
In Berlin hat heute der Schulalltag begonnen – Anlass für eine Reflexion zur aktuellen Schuldebatte. Dieser Artikel erscheint in verkürzter Form auch im kommenden Juliversum.
Es gibt eine Geschichte, die beginnt so: Das Lügen wurde nie erfunden, die ganze Welt ist ehrlich bis aufs Mark. Und damit auch brutal. Schon Kinder werden als Versager oder Sieger klassifiziert, Makel tragen sie nicht nur mit sich herum, sie werden auch ständig darauf angesprochen. „Ich liebe dich zwar, wünschte aber eine klügere Tochter zur Welt gebracht zu haben“, könnte die Mutter ihrer fünfjährigen, etwas tollpatschigen Tochter an den Kopf werfen. Einfach so. Weil es ihr gerade in den Sinn kam. Das Innerste wird nach außen gekehrt, und gerade deshalb bleibt kein Platz zum Menschsein: Man ist gemein zueinander und findet sich damit ab.
Die Schule ist ein ähnlicher Ort. Von Beginn an gibt es die „Guten“ und die „Schwächeren“, die „Braven“ und die „Chaotischen“. Noten sind die Key Performance Indicators, der Betrieb Schule steuert damit, was mit den Kindern geschieht: Die einen werden mit zehn oder zwölf in die Hauptschule abgeschoben, die anderen dürfen schon mal vom unbeschwerten Studentenleben träumen.