Inhaltlich aus dem Bezirkswahlprogramm der FDP Charlottenburg-Wilmersdorf:

“Grillen – Da das Grillen und das gemeinsame Essen im Freien für die Bürger unseres Bezirks eine
wichtige kommunikative Bedeutung hat, will die FDP den Preußen-Park als öffentliches „GrillGelände“ im Bezirk ausgestalten.”

Außerdem gibt es in Charlottenburg-Wilmersdorf nur zwei kleine öffentliche Grillflächen und in Charlottenburg gar keine.

Nachdem wir im ersten Teil Robert Giese und Volker Adams eingeführt haben, führen wir die Vorstellungsrunde mit Mieke Senftleben und Andreas Büttner fort.

Mieke Senftleben, MdA: Sprecherin der FDP-Fraktion für Bildung, Familie und Religionsgemeinschaften

Mieke Senftleben, 57 Jahre, ist Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. In der hiesigen FDP-Fraktion ist sie Sprecherin für Bildung, Familie, Religionsgemeinschaften sowie für Soziales und Integration. Frau Senftleben ist examinierte Lehrerin mit Montessori-Hintergrund. Diesen Beruf übte sie bis 1981 aus, um anschließend für einige Jahre in Paris zu leben. Nach ihrer Rückkehr leitete sie eine Galerie – bis die Politik ihren neuen Lebensrahmen setzte. Frau Senftleben hat fünf Kinder im Alter zwischen 23 und 37 Jahren. Ihr Prinzuip, Freitage freizuhalten, hat sie für ”Apropos Bildung” zurückgestellt.

Andreas Büttner, MdL: Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion Brandenburg

Andreas Büttner, 37 Jahre, ist Mitglied des Brandenburger Landtags. Seit einem Monat hat er den Vorsitz der dortigen FDP-Fraktion inne. Büttner ist Fraktionssprecher für Bildung, Jugend und Sport und leitet den gleichnamigen Landesfachausschuss. Als Bildungsexperte ist Andreas Büttner Mitglied des “Hannoveraner Kreises“. Er arbeitete 17 Jahre in Berlin als Polizist und hat vier Kinder. Als ausgebildeter Organist ist es Büttner gewohnt, mehrere Klaviaturen gleichzeitig zu bespielen.

Apropos Bildung am 22. Oktober 2010Das Programm kennt Ihr schon auswendig, jetzt wird es an der Zeit die geladenen Experten vorzustellen. Den Anfang machen Robert Giese und Volker Adams, die eine Diskussion zum für und wider der Gemeinschaftsschule führen werden.

Robert Giese: Schulleiter der Fritz-Karsen-Schule, Neukölln

Robert Giese, 51 Jahre, leitet die Fritz-Karsen-Schule in Neukölln. Die Fritz-Karsen-Schule ist bereits seit 1948 Gemeinschaftsschule, damit die älteste staatliche Gemeinschaftsschule Deutschland.

Neben seiner Schulleiterfunktion hat Robert Giese den Berliner Vorsitz im 1955 gegründeten Ganztagsschulverband inne. Am 30. September war Giese Gast bei “Maybrit Illner”, wo er die prekäre Situation an Berliner Schulen darstellte. Giese startete seine Lehrerlaufbahn 1983 in Hellersdorf.

Volker Adams: Referent für Bildung in der FDP-Bundestagsfraktion

Volker Adams, 36 Jahre, ist Referent für Bildung in der FDP-Bundestagsfraktion. Er beschäftigt sich seit 2002 mit dem Thema – zunächst in Berlin, seit 2007 auf Bundesebene.

Daneben ist Adams Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Charlottenburg-West und ist Leiter des Fachausschusses “Hochschule, Forschung und Technologie” der Berliner FDP. Volker Adams war Schüler in Botsuana, England, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Die Sonne schien durch die Panoramafenster als wir uns um den großen Konferenztisch sammelten. Einen Blick auf den Reichstag und die Spree werfend schmunzelten wir über die scheinbare Ironie. Hier oben in den heiligen Hallen der FDP-Bundestagsfraktion schien die Schlechtwetterlage unserer Mutterpartei noch nicht Einzug gehalten zu haben. Doch dieser Eindruck täuschte.

Dr. Martin Lindner, Bundestagsabgeordneter der FDP, begrüßte uns am Abend des 24. August und sprach offen und ehrlich die Problematiken an.  So hatten wir im Dialog Gelegenheit, Fragen zur Finanzpolitik und der Stimmungslage in der Koalition zu stellen.

Doch am brennendsten interessierten uns Erklärungen und Lösungsansätze zu dem so gravierenden Umfragetief der Liberalen. Dies war somit Kernelement seines Vortrags und unserer gemeinsamen Diskussion. Über missverstanden Äußerungen bis hin zu schlecht verkauften Koalitionsverträgen zeigte Dr. Lindner Antworten auf, um zu guter Letzt erwartungsvolle Prognosen zu wagen.

Anschließend führte uns der Weg zum Plenarsaal, in dem wir mit weiteren Besuchern aus ganz Deutschland einer Frage-Antwort-Runde zur Geschichte und Aufgabe des Bundestages beiwohnen durften.

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