Heute trafen wir uns im Café Charlotte in Spandau zu unserer Mitgliederversammlung im März.

In der losen Diskussion unterhielten wir über Stadtgeschichte und Stadtentwicklung von Spandau. Und beschlossen dazu uns das nächste mal Leute dafür einzuladen. In der weiteren Diskussion ging es um die um Mitgliederaktivierung, insbesondere unserer weiblichen Mitglieder. Was muss evtl. umgestellt werden? Warum besuchen Frauen JuLi-Treffen seltener als ihr großer Anteil an der Gesamtmitgliederzahl vermuten lassen würde?

Programmatisch ging es um die aktuelle Kernenergiepolitik der Bundesregierung. Ein entsprechender Antrag (zur Beibehaltung der Laufzeitverlängerung) wurde mit einem interessanten Ergebnis von je drei Ja-, Nein und Enthaltung-Stimmen nicht angenommen.

Nächste Mitgliederversammlung ist am 14.4. im Rathaus Wilmersdorf.

Feedback auch gerne über die Kommentarbox oder per Mail.

Bildquelle: "Thorsten Thees", Flickr

Und auf den Fluren kommen sie alle zusammen: Auf dem Weg zu Raum 1214 im Rathaus Spandau verirrten wir uns alle so gekonnt, dass wir irgendwo im zweiten Stock in einem ausgedunkelten Flur alle aufeinander trafen: JuLi-Veteranen, JuLi-Neulinge und alle anderen.

Ganz hinten in der Ecke versteckte sich schließlich unser Sitzungsraum. Und Überraschung: Es war der gleiche wie beim letzten Mal im Juli!

Nach der anfänglichen Aufregung ging’s in die Antragsberatung. Da am kommenden Samstag unser Landeskongress (LaKo) ansteht, hatten wir mit dem dicken Antragsbuch genügend Diskussionsstoff zur Hand. Schließlich berieten wir vier Anträge:

Stärkung der Freiwilligendienste (Antrag 1, Landesvorstand)

Unser Leitantrag fordert die Stärkung der Freiwilligendienste, unter der Prämisse einer Abschaffung der Wehrpflicht. Die Analyse ist, dass das Frewillige Soziale Jahr in der heutigen Fassung nicht attraktiv genug sei, um die Verluste aus dem Wegfall des Zivildiensts auszugleichen. Daher werden von den Antragstellern Erleichterungen - wie Durchfinanzierung und doppelte Anrechnung auf Wartezeiten zum Studium – vorgeschlagen. Die Diskutierenden waren sich recht schnell einig, dass der Ansatz ein guter und notwendiger sei, aber die Anreize falsch gesetzt seien. Insbesondere scheine eine ausgeglichene Betrachtung verschiedener Lebensumstände nicht berücksichtigt worden zu sein. Auf dem LaKo steht uns also ein gutes Stück arbeit bevor, um diesen Antrag verabschiedungsfähig zu machen!
Den Rest des Beitrags lesen »

Auf die Struktur kommt es nicht an, das Ergebnis entscheidet – ein Ergebnis unserer spannenden Debatte zur Sinnhaftigkeit einer “Einheitsschule”. Auf unserer Mitgliederversammlung im Rathaus Spandau debattierten wir zunächst nach feinster englischer Art und danach offen, welche Elemente bei einer Schulreform angegangen werden müssen. Dabei zog sich ein Thema durch alle Wortbeiträge: Schüler müssen individuell gefordert werden, der Lehrplan als Maß aller Dinge ist überholt. Damit sprachen wir uns für einen Schwenk vom Input-orientierten zum Output-orientierten Lehren und Lernen aus.

Die anfängliche Debatte startete mit der These: “Die Einheitsschule verbessert die Bildungschancen aller Schüler.”

Den Rest des Beitrags lesen »