Im Gespräch mit Christoph Meyer


Wie sehen die Planungen zum Wahlkampf aus? Wie stellen wir JuLis uns die Zukunft unserer schönen Hauptstadt Berlin vor? Diese und viele weitere Fragen konnten wir im Gespräch mit Christoph Meyer (Vorsitzender der Berliner FDP) am 06. September bearbeiten.

Wir begrüßten Meyer im Rathaus Wilmersdorf, der mit den bevorstehenden Aufgaben der FDP die Diskussion einführte. Anschließend stellten wir ihm Fragen zu Themen wie Wirtschaftspolitik und Wahlkampfstrategien. Dabei kristallisierten sich gleich zu Anfang unterschiedliche Standpunkte heraus. Meyer beharrte auf der festgelegten Strategie der Berliner FDP, einige JuLis hingegen strebten eine Kursänderung an: „Mit dem Ausbau der A100 und Parolen zu ‚Anti-Bier-Bike-Verboten‘ gewinnen wir keine Wahl. Vielleicht braucht Berlin einfach ein neues Konzept und nicht nur die Basisprogrammatik Wirtschaft und Bildung, die sind den Bürgern bekannt“, formulierte eines unserer Mitglieder. Auf diesem Fundament gestaltete sich dann schnell eine spannende Diskussion.

Auch die Mitgestaltung des Wahlprogramms lag uns am Herzen. Können wir auch agieren? Nicht nur an Wahlkampfständen Flyer verteilen, sondern selber mit jungem politischen Esprit die Zukunft mitgestalten? Hierzu wurden uns Möglichkeiten aufgezeigt und unser Engagement befürwortet. Dieser Einladung kommen wir auch gerne nach und so wird sich der Bezirk CWS in nächster Zeit mit einigen Themen zur AGH-Wahl intensiver beschäftigen.

Desweiteren sprachen wir konkret Probleme an, die Berlin im besonderen Maße betreffen und an denen wir nicht nur zum Wahlkampf arbeiten müssen. Hierbei fielen vorwiegend Worte wie Integration, Bildung und bezirksübergreifende Zusammenarbeit.

Christoph Meyer stand uns Rede und Antwort, zeigte uns Gestaltungsmöglichkeiten und Zukunftspläne auf und gab uns einen Einblick in die kommenden Arbeitsschritte der FDP.

Auch angesprochen wurden negative Themen, die Umfragetiefs, sowie die Medienbereitschaft über die FDP zu berichten. „Vielleicht muss man einfach auch einmal polarisieren, um publiziert zu werden“, so einige JuLis. Christoph Meyer entgegnete hierauf: „Die FDP muss ihrer Linie treu bleiben. Nicht nur mit ihrer programmatischen Basis in der Kombination Wirtschaft und Bildung. Nein, die FDP muss auch ihre sachliche Kompetenz beibehalten. Es ist nicht erstrebenswert, eine Skandalpartei zu werden!“ Dem konnten wir nicht viel entgegnen, doch einig waren wir uns dennoch: Die FDP muss in den Medien verstärkt wahrgenommen werden, auch und vor allem in positiver Sache!

Stark motiviert und mit neuen Anregungen verließen wir die Sitzung und freuen uns nun umso mehr auf eine gemeinsame Zusammenarbeit, nicht nur wie in bisheriger Form, sondern auch besonders auf den Wahlkampf im nächsten Jahr – denn spannend und aufregend wird er sicher.

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